Grundstrukturen der Politik in der BRD – Meine Karteikarten
Um mir das zeitaufwendige Abtippen der Karteikarten zu ersparen, habe ich sie abfotografiert und in Form einer Galerie hochgeladen. Ihr findet sie unter http://bapvfu.lima-city.de/12aGDPIBRD/gallery.html
Ich hoffe, meine Schrift ist einigermaßen leserlich. Da ich meine Karteikarten immer sehr schnell schreibe, erkennt man vermutlich den ein oder anderen Buchstaben nicht. Aus Zeitgründen kann ich aber leider derzeit keinen “traditionellen” Onlineüberblick erstellen. Vielleicht werde ich das nachholen, wenn die Klausuren geschrieben sind.
Viel Spaß weiterhin!
(Sehr) Wenige Gedanken zu Hartz IV
Gerhard Schröders Agenda 2010 ist – auch wenn nun schon das Jahr 2011 begonnen hat – immer noch in aller Munde. Hartz IV ist dabei sicherlich die Maßnahme dieses Reformpakets, welche die Gesellschaft am meisten bewegt und spaltet. Die einen sind der Meinung, die Leistungen des Staates seien zu hoch, die anderen meinen, der Hartz IV-Satz sei zu niedrig und einige mögen auch der Ansicht sein, der Betrag sei genau richtig.
Die Frage, wie viel Geld ein Mensch zum Leben braucht ist – das zeigen die Debatten – nicht einfach zu beantworten. Die Bundesregierung musste erst kürzlich auf Geheiß des Bundesverfassungsgerichts die Berechnungsmethode des Regelsatzes anpassen, da die von Rot-Grün eingeführte Methode verfassungswidrig war. Die Verantwortlichen haben daraufhin solange gerechnet, bis ein Betrag herauskam, der fünf Euro über dem alten Regelsatz lag. Kinder müssten sogar noch weniger erhalten als vorher, beteuerte Ursula von der Leyen, gab sich aber großzügig und zog den Kleinen nichts ab.
Doch die Berechnung des Hartz IV-Betrages ist auch nach Monaten der Statistikauswertung und Beratungen wenig einleuchtend. Warum werden nur die Niedrigverdiener in die Berechnung einbezogen? Wieso soll ein Hartz IV-Empfänger weniger Geld zur Verfügung haben, als jemand, der aufgrund von Lohndumping selbst viel zu wenig verdient? Das Lohnabstandsgebot (nach dem ein Erwerbstätiger mehr Geld haben soll als ein Erwerbsloser) ist nicht hinnehmbar, wenn arbeitende Menschen Löhne erhalten, von denen sie kaum über die Runden kommen können. Es ist ein Teufelskreis im Gange, der in den Medien kaum (eigentlich gar nicht) Beachtung findet. Arbeitgeber zahlen Hungerlöhne, Hartz IV-Empfänger erhalten noch weniger, so dass diese auch dazu bereit sind, zu Hungerlöhnen zu arbeiten, was wiederum dazu führt, dass Arbeitgeber Hungerlöhne zahlen können usw. usf.
Auch die Hetze gegen Arbeitslose trägt zu diesem Teufelskreis bei. Wieder einmal sind es die Medien (vor allem RTL), die das Bild vom faulen, rauchenden und saufenden Hartz IV-Empfänger in die Hirne der Zuschauer brennen. So stigmatisiert ist man natürlich dazu bereit, auch für drei, vier oder fünf Euro pro Stunde zu arbeiten. Hauptsache man hat Arbeit!
Doch was soll man gegen diesen Missstand tun? An die Arbeitgeber appellieren hat wohl wenig Sinn. Abhilfe kann meines Erachtens nur ein Flächendeckender Mindestlohn schaffen. Die Auswirkungen eines Mindestlohns müsste man dann genau untersuchen. Sollten die Preise aufgrund der zunehmenden Kaufkraft steigen, ginge alles wieder von vorne los. Doch auf einen Versuch kommt es an!
Ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann…
Ich schaue immer mal wieder auf den Webseiten einschlägiger Fachzeitschriften vorbei, wo ich heute ein fantastisches Angebot entdeckt habe.
Die Blätter für deutsche und internationale Politik bieten ein sogenannten Debattenpaket an. Zu einem sehr günstigen Preis erhält man ein Jahresabo dieser politikwissenschaftlichen Fachzeitschrift + das Artikelarchiv der letzten 20 Jahre auf DVD + ein Onlineabo.
Ich habe sofort zugeschlagen, da ich den Studententarif in Anspruch nehmen kann, und so inklusive der Extras lediglich 5 Euro mehr zahle, als wenn ich bei studentenpresse.com das normale Abo bestellen würde.
Tipps gegen Prüfungsangst
Seit der aktuellen Ausgabe der FernUni-Perspektive gibt es die Rubrik Studis4Studis, bei der Studierende anderen Studierenden Tipps zu bestimmten Themen geben. Das erste Thema lautet Prüfungsangst, und auch ich habe eine Mail mit meinen Tipps an die Autorin des Artikels geschickt. Prompt werde ich auch zitiert.
Auch hier auf der Homepage der FU findet sich seit heute (oder gestern) die Studis4Studis-Rubrik.
Das nächste Thema lautet übrigens Zeitmanagement. Falls ihr Tipps dazu habt, wendet euch an Carina Grewe von der FU.
Ich lass’ die EU erstmal die EU sein
Nach reiflicher Überlegung in den letzten Tagen habe ich mich dazu entschieden, die EU erst einmal links liegen zu lassen und mich dem Kurs zur Internationalen Politik zu widmen. Inhaltlich scheint mir dieser Kurs sehr viel interessanter und spannender. Den Kurs zur EU werde ich danach fortführen, jetzt brauche ich einfach mal ein wenig Abstand von Kommission, Rat, Parlament usw.
Hinzu kommt auch, dass mir der Schreibstil von Dr. Martin List, dem Autor des Kurses “Internationale Politik”, eher zusagt.
Ich sehe dem Klausurtermin mittlerweile wieder optimistischer entgegen.