Fazit Sommersemester 2011

Das Sommersemester ist nun schon einen Monat vorbei. Es ist an der Zeit, ein Fazit dieses ersten Semesters der Basisphase zu ziehen.

Modul 2.1 –Methoden und Analyseverfahren

Dieses Modul bestand aus folgenden Kursen:

03607    Empirische Sozialforschung       
33208    SPSS     
33209    Statistik              
33210    Wissenschaftstheoretische Grundlagen

Der Kurs 33210 war völlig problemlos zu verstehen, bot aber auch wenig Neues.
Kurs 03607 war da schon von anderem Kaliber: Das ein oder andere Mal hatte ich Schwierigkeiten, das große Ganze des Kurses zu überblicken, da er doch recht eigensinnig strukturiert ist. Sprachlich gab es aber auch hier keine Probleme. Außerdem bot der Kurs viel Neues und Interessantes, was auch für die Forschungspraxis von immenser Bedeutung ist.
Den Kurs 33208 hatte ich innerhalb weniger Tage durchgearbeitet, da ich mit Computerprogrammen nie große Schwierigkeiten hatte und SPSS außerdem nicht prüfungsrelevant war.
Last but not least… Der KRACHER! 33209 – Statistik. Hier ging‘s wirklich rund. Während Kurseinheit 1 zur deskriptiven Statistik schnell bewältigt war, brauchte ich für KE 2 zur Wahrscheinlichkeitsrechnung und schließenden Statistik sehr viel mehr Zeit und das schon oft von mir erwähnte Buch Keine Panik vor Statistik! Ich war das ein ums andere Mal dem Verzweifeln nah, habe mich aber doch immer wieder aufgerappelt. Es fehlten dem Kurs hier und da einfach genauere Erläuterungen bzw. Erklärungen, so dass man teilweise da stand wie der Ochs‘ vorm Eimer. Wo auch mein Panik-Buch nicht weiterhalf bemühte ich das Weltweite Netz. Dort lassen sich über Google durchaus hilfreiche Websites finden, die bei mir schließlich dazu geführt haben, dass ich nahezu alles auch wirklich verstanden habe. Sofern man bei Mathematik überhaupt von „Verstehen“ reden kann, aber das will ich hier nicht weiter ausführen. Mit etwas Arbeit ist auch dieser Kurs zu schaffen.
Das Modul kann ich alles in allem als außerordentlich interessant bezeichnen.

Modul 2.2 – Demokratie und Regieren im Vergleich

Dieses Modul setzte sich aus den folgenden Kursen zusammen:

04663    Systemtransformation                
04666    Westliche Regierungssysteme
34662    Comparative Political Analysis  
34600    Parteien und Parteiensysteme im Vergleich

Ich möchte zu diesem Modul aber weniger auf die einzelnen Kurse eingehen, als vielmehr das gesamte Modul in den Blick zu nehmen. Erwähnen möchte ich aber, dass der Kurs 34662 nicht gerade einfach zu lesen ist. Das liegt nicht vor allem daran, dass er auf Englisch verfasst ist, sondern an dem teilweise doch seltsamen Schreibstil des Autors. Dass ein solcher Schreibstil aber natürlich gerade dann Probleme bereitet, wenn der Text auch noch in einer Fremdsprache verfasst ist… das ist klar.

Insgesamt hat mir dieses Modul aber wirklich Spaß gemacht und in Kombination mit dem Präsenzseminar in Hamburg sehr viel gebracht. Betonen möchte ich, dass es für die Hausarbeit zu diesem Modul sehr sinnvoll ist, wenn man Modul 2.1 zu Rate zieht. Nur durch das, was ich in Modul 2.1 gelernt hatte, konnte ich meine vergleichende Analyse durchführen, die ja augenscheinlich sehr gut war. Man muss schon sehr viel Zeit investieren, um eine ordentliche Hausarbeit auf die Beine zu stellen, aber man sollte nach dem Bearbeiten der Module 2.1 und 2.2 keinen großen Hürden begegnen. Alles was man wissen muss, hat man nämlich schon gelernt.

Das Sommersemester 2011 hat Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und gute Noten bekommen. So kann es gerne weitergehen J

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2 Antworten

  1. Und ich dachte, ich bin der Einzige, der Kurs 34662 seltsam findet… Ich denke, dass ich ein recht ordentliches Englisch drauf habe, aber der Reader war wirklich alles andere als angenehm zu lesen. Dazu kam, dass ich ihn eigentümlich inhaltsleer fand, denn wirklich viel Nützliches konnte ich nicht daraus ziehen, glaich gar nicht, wenn der Kurs „Theory & Methods“ heißt. Massig Querverweise auf andere Literatur, ein paar Allgemeinplätze – das war es auch schon. Den Sozialwissenschaften wird ja gerne vorgeworfen, pure „Laberfächer“ zu sein. Dieser Kurs ist nun nicht unbedingt der beste Gegenbeweis…

    Da ich als Start der Basisphase 2.2 gewählt habe (schließlich war die Bearbeitungsreihenfolge freigestellt) macht mich die Aussage „Betonen möchte ich, dass es für die Hausarbeit zu diesem Modul sehr sinnvoll ist, wenn man Modul 2.1 zu Rate zieht. Nur durch das, was ich in Modul 2.1 gelernt hatte, konnte ich meine vergleichende Analyse durchführen … “ etwas nachdenklich. Ich hoffe, ich bekomme die Hausarbeit auch so hin, schließlich wird im Kurs 34662 darauf hingewiesen, dass es auch andere Vergleichsmethoden als Statistik gibt. Wir werden sehen, in drei Wochen bin ich jedenfalls auf einem Präsenzseminar in Leipzig, wo es um die Einführung in die Vetospieler-Theorie gehen wird.

    Grüße,
    Sven

    1. Hallo Sven,

      ja, Kurs 34662 war tatsächlich keine große Hilfe. Dafür hätten sicher auch 20 Seiten gereicht, aber naja.

      Natürlich muss man bei 2.2 nicht unbedingt statistisch vorgehen, aber da ich sowieso ein Freund von Statistiken bin, kam mir die Kombination aus 2.1 und 2.2 gerade recht. Das Präsenzseminar kann dir sicher für die Hausarbeit auch sehr nützlich sein. Viel Spaß schonmal.

      Gruß
      Flo

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