Monatliches Archiv: Januar 2012

Hausarbeit & Co.

Ich hatte ja im letzten Beitrag bereits angemerkt, dass die Entscheidung bezüglich des Themas der Hausarbeit im Modul 2.6 eigentlich ganz einfach sein sollte. So einfach war es dann zwar doch nicht – ich musste einige Bücher wälzen -, aber letzten Endes habe ich mich für das Thema „Die kommunitaristische Kritik am Liberalismus“ entschieden. Ich habe schon ein kurzes Exposé an den Betreuer gesendet und warte nun auf seine Beurteilung. Abgabetermin ist der 23. Februar 2012. Ich habe außerdem mal wieder die Dienste der Bibliothek der FernUni in Anspruch genommen (drei Bücher habe ich mir zuschicken lassen). Das hat wieder reibungslos funktioniert und innerhalb weniger (ich glaube drei) Tage waren die Bücher bei mir.

Zwischenzeitlich habe ich ein sehr positives Feedback zu einem Text zum Onlineseminar „Demokratie und Zivilgesellschaft in Deutschland“ erhalten. Der Text war zwar nur kurz, aber offensichtlich ganz gut. Die nächste Aufgabe habe ich auch schon bearbeitet (Kurzanalyse der Daten der World Values Survey).

Auch die Bearbeitung des Moduls 2.7 schreitet voran. Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels; aber lassen wir das Dramatisieren. Es ist durchaus ein interessantes Modul.

Soweit mal wieder von mir. Glück auf! (Mein Opa war Bergmann 🙂

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Schwierige Entscheidung

Mittlerweile habe ich einiges über und von John Rawls gelesen und finde seine Theorie der Gerechtigkeit zu großen Teilen sehr überzeugend. Vieles was Rawls schreibt, sehe ich im Grunde genauso. Kritikpunkte gibt es ja immer. Und damit wäre ich schon beim Thema. Ich spiele mit dem Gedanken, mich bei meiner Hausarbeit nicht nur mit Rawls‘ Theorie zu befassen, sondern auch die kommunitaristische Kritik an dieser einzubeziehen. Der Kommunitarismus ist eine interessante Idee – wenn es auch eher „seltsame“ Strömungen geben mag (siehe z.B. Alasdair MacIntyre) -, welche die Bedeutung von Gemeinschaften und deren Werten für das Individuum betont. Auch hier finde ich vieles sehr überzeugend (ich werfe einfach mal die Namen Charles Taylor und Michael J. Sandel in den Raum).

Die letzten Tage habe ich soviel zu diesen Themen gelesen, wie man es nur kann, wenn man sich wirklich für etwas interessiert. Und da mich die politische Philosophie sogar sehr interessiert, habe ich auch einige Bücher zu Hause gehabt, deren entsprechende Kapitel ich geradezu verschlungen habe. Ob ich nun aber wirklich den Kommunitarismus in meiner Hausarbeit berücksichtige, kann ich erst sagen, wenn ich mir ein noch umfassenderes Bild dieser „Weltanschauung“ gemacht habe. Es würde sicher sehr viel mehr Arbeit bedeuten; ich würde aber genauso sicher auch sehr viel lernen. Insofern kann es eigentlich nur sinnvoll sein… Es ist eine schwierige Entscheidung… und doch ganz einfach.