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Der 11/12-Bachelor

Am 23. Januar war es wieder einmal so weit: mündliche Prüfung in Hagen. Trotz Schnee- und Eismalheurs kam ich mit Bus und Bahn rechtzeitig an der FernUni an, um die letzte „normale“ Prüfung meines BA-Studiums abzulegen. Im Modul S4 hatte ich mich für das Schwerpunktthema „Der Arbeitskraftunternehmer“ entschieden und sollte Herrn Dr. Matys und einem Beisitzer nun dieses Thema erläutern und anschließend noch die ein oder andere Frage beantworten. Das lief soweit ganz gut und nach 30 Minuten musste ich den Raum verlassen. Weitere fünf Minuten später wurde ich wieder hereingebeten und bekam meine Note: 3,3. Für eine mündliche Prüfung ist das in Ordnung, auch wenn mir einer der Kritikpunkte – ich hätte ab und zu zu lange überlegt – nicht wirklich einleuchtet. Naja, jetzt kann ich mich voll und ganz meiner BA-Arbeit widmen.

Heute habe ich außerdem entdeckt, dass man für den MA Europäische Moderne keinerlei Sprachkenntnisse mehr nachweisen muss. Französisch muss ich also nicht mehr allzu intensiv büffeln.

Gutachten von AQAS online

Das Akkreditierungsgutachten der AQAS zum BA- bzw. MA-Studiengang ist nun online abrufbar: http://www.aqas.de/downloads/Gutachten/48_30104_Pol

Das hört sich doch gut an.

Studiengang reakkreditiert

Mein Studiengang (bzw. die neue Version davon) wurde von AQAS erfolgreich reakkreditiert.

Mehr dazu gibt es hier…

Schön, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen konnte.

Bericht über Reakkreditierungsbegehung

Am 27. April 2012 fand die Begehung der Fernuniversität durch die Gutachter der Akkreditierungsagentur AQAS statt. Bei einer solchen Begehung überzeugen sich die Gutachter vom Konzept des Studiengangs, von den örtlichen Gegebenheiten usw. Bei einem positiven Urteil können auch in Zukunft die Studiengänge „BA Politik, Verwaltung und Soziologie“ sowie „MA Governance“ durchgeführt werden. Bei einem negativen Urteil könnten sich – soweit ich informiert bin – keine neuen Studierenden mehr einschreiben. Daneben gibt es noch die Zulassung eines Studiengangs unter Auflagen; da dies aber kein Exkurs über die (Re-)Akkreditierung an sich sein soll, verweise ich freundlich auf die Wikipedia…

Da ich von Frau Dr. de Nève zu dieser Begehung eingeladen wurde, war ich um 11:15 Uhr an der FernUni, um am Mittagessen teilzunehmen, das um 11:30 Uhr in der Mensa stattfinden sollte. Wir Studis waren zu sechst und wurden von Frau Dr. Renate Reiter aus dem Lehrgebiet Politikfeldanalyse sehr freundlich begrüßt. Nach wenigen Minuten kamen auch Frau Prof. Töller und Herr Prof. Holtkamp zu uns, begrüßten uns ebenso freundlich und fragten, ob wir „auf Kosten des Lehregebiets“ etwas essen wollten. Wir sollten uns dazu an Prof. Töller „ranhängen“, was wir auch alle taten. Der von mir zusammengestellte Salat schmeckte recht gut, auch wenn die Profs immer wieder mal betonten, dass das Mensaessen nicht der Knaller sei. Prof. Töller erzählte uns dann während des Essens ein wenig über den bisherigen Verlauf der Begehung. Die Gutachter seien sehr nett und offen für konstruktive Gespräche, würden sich allerdings mit der Form des Fernstudiums bisher wenig auskennen. (Herr Prof. Breitmeier setzt sich mit einigen seiner Kollegen an den Nebentisch) Prof. Holtkamp erzählt noch ein bisschen über die Prüfung von JVA-Insassen und die Zeit vergeht wie im Flug.

Die Profs verabschiedeten sich schließlich von uns und wir Studis machten uns auf den Weg zum Raum F09 (glaube ich zumindest), wo bereits die Gutachter saßen. Wir nahmen Platz und sie stellten sich vor: ein Prof. von der TU München, eine Professorin von der Uni Potsdam, ein Student der Uni Frankfurt, die Direktorin eines europäischen Instituts für „hab ich leider vergessen“ und ein weiterer Mann, der das Gespräch protokollierte. Das Gespräch dauerte etwa eineinhalb Stunden. Die Gutachter waren das ein ums andere Mal sehr überrascht, wie kreativ die Fernstudenten sein können (Texte aufnehmen und als MP3 ins Netz stellen etc.) und wie das Fernstudium generell funktioniert. Die Überraschung schien durchweg positiv zu sein.

Nach dem Gespräch wurde uns von Seiten der Uni noch Kuchen angeboten und schließlich gingen wir unseres Weges. Einige Tage nach der Begehung erhielten wir eine eMail von Prof. Töller; die Gutachter hätten in einem Abschlussgespräch einen positiven Abschluss des Reakkreditierungsverfahrens signalisiert. Wir sollten also damit rechnen können, dass der Fortbestand der Studiengänge für die nächsten Jahre gesichert es.

Es war sehr interessant, an dieser Begehung teilzunehmen und so viele Profs und weitere Mitarbeiter „meiner“ Uni auf einen Schlag live zu erleben. Offensichtlich scheint die FernUni nur solche Mitarbeiter einzustellen, die überdurchschnittlich freundlich sind, denn so etwas habe ich bisher selten erlebt. Hut ab!

Buch zu Citavi 3

Nach dem großen Erfolg meiner Citavi-3-Videoserie (Teil 1 hat ca. 9000 Klicks) habe ich mich dazu entschlossen, ein Buch mit dem Arbeitstitel „Citavi 3 fürs Studium“ zu schreiben. Ich plane einen Umfang von 150 bis 200 Seiten, so dass man Citavi 3 als Leser in recht kurzer Zeit für die eigene wissenschaftliche Arbeit anwenden kann. Inwiefern ich die Arbeit an dem Buch mit meinem Studium vereinbaren kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich habe bereits ein Buch von 160 Seiten Umfang in zwei Wochen niedergeschrieben, hatte damals aber auch sonst nichts zu tun. Diesmal wird es sicher einige Monate dauern. Ich werde auf diesem Blog von der Arbeit an dem Buch berichten.

Zeit fürs Bedingungslose Grundeinkommen

Da mich die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens schon lange fasziniert und nach nun mehrjährigem periodischen Nachdenken darüber vollends überzeugt hat, möchte ich einen Film präsentieren, der sich dem Thema ausführlich widmet. Der Sprecher ist etwas monoton, aber der Film absolut sehenswert. Hinweisen möchte ich auch darauf, dass das dort gezeigte Konzept nur eines von vielen ist.