Volltreffer!

Nun habe ich also schon die Noten für meine beiden letzten Hausarbeiten bekommen. Beide Arbeiten wurden mit 1,0 bewertet. Mein Schnitt ist damit 1,9 und im schlechtesten Fall (letzte Prüfung und Bachelorarbeit = 4,0) werde ich mein Studium mit einem Schnitt von 2,3 abschließen. In den Master Europäische Moderne kann ich mich somit auch sicher einschreiben (nachdem ich noch ein wenig Französisch gebüffelt habe).

Jetzt steht erstmal ein interessantes Soziologie-Modul (S4) an.

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Studiengang reakkreditiert

Mein Studiengang (bzw. die neue Version davon) wurde von AQAS erfolgreich reakkreditiert.

Mehr dazu gibt es hier…

Schön, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen konnte.

Es ist mal wieder vollbracht

Puh, da habe ich heute noch mal einen schönen Endspurt hingelegt, damit meine Hausarbeit zu Modul 3.1 doch noch meinen Ansprüchen genügt. Nun habe ich zwar immer noch eine Seite zu viel geschrieben, aber mehr konnte ich nicht rausnehmen und ich denke, eine Seite mehr sollte kein Problem sein (das Foto rechts habe ich mit meinem Handy aufgenommen; die Qualität ist nicht so toll). Heute Nachmittag werde ich die Hausarbeit dann zur Post bringen und per Einwurf-Einschreiben abschicken. So habe ich einen Nachweis über die rechtzeitige Abgabe und kann online nachsehen, wann die Arbeit in Hagen abgeliefert wurde. Ein schöner Service der Deutsche Post AG, wie ich finde.

Jetzt mache ich erstmal ein, zwei Tage Pause, lese ein wenig in meiner „Einführung in die Geschichtswissenschaft“ von Volker Sellin und mache mich dann frohen Mutes und mit neuer Kraft an die Arbeit für die Hausarbeit in Modul 3.3.

Es ist doch immer wieder ein gutes Gefühl, wenn man eine Hausarbeit ausgedruckt und in einen Schnellhefter geheftet hat 🙂

So lala!?

Meine Hausarbeit zum Modul 3.1 (VP2) muss bis Montag fertig sein. Ich habe nun 16 Seiten geschrieben, die mich nicht vollends zufrieden stellen. Aus gutem Grund wollte ich weniger eine erklärende als vielmehr eine bewertende Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung schreiben (Evaluation). Meine Betreuerin hat mir aber davon abgeraten und so habe ich nun doch eine erklärende Arbeit geschrieben. Doch dabei trat das große Problem der Sozialwissenschaften zutage wie selten: Erklärungen sind unglaublich schwer, komplex und erscheinen bei genauerem Hinsehen oft als recht fragwürdig. Die oft geforderte Objektivität ist meines Erachtens kaum möglich, selbst wenn man sich sehr darum bemüht.

Nun werde ich also bis Sonntag noch hier und da kürzen, ergänzen, umschreiben etc. und hoffen, dass noch eine akzeptable Note dabei rauskommt: das wäre dann eine 2,3 oder besser. Vielleicht mache ich mir ja auch mal wieder grundlos Sorgen. Aber bei den zwei letzten Hausarbeiten hatte ich immer ein besseres Gefühl als bei dieser. Das ist aber wohl auch zum Teil (vielleicht zum großen Teil) meine eigene Schuld, da ich mich im Vorhinein noch etwas mehr mit meinem Thema und evtl. anderen Themen hätte auseinandersetzen müssen.

Naja, ich werde noch das beste aus dem Text rausholen und dann ab in die Post damit und erstmal relaxen, bevor es dann gleich weitergeht mit der Hausarbeit in Modul 3.3 (P3).

Ran an die Hausarbeit!

Gestern wurde von Frau Dr. Reiter mein Exposé für die Hausarbeit abgesegnet. Der (Arbeits-)Titel lautet: Die Deregulierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes – Zustandekommen und Folgen. Gemeint ist damit die Liberalisierung des AÜG im Rahmen der Hartz-Reformen. Zum 1. Januar 2003 wurden die teils recht strengen Beschränkungen der Zeitarbeit außer Kraft gesetzt. Auf geht’s! Die vorletzte Prüfung steht an! 🙂

Hausarbeit Politikfeldanalyse, Abschlussarbeit & Master

Vor acht Tagen wurden die Themenschwerpunkte zur Hausarbeit im Modul VP2 (ehemals 3.1) – Politikfeldanalyse online gestellt. Da mich die Einführung der Wertstofftonne nicht so wahnsinnig interessiert, werde ich meine Hausarbeit wohl über die Arbeitsmarktreformen nach den Hartz-Gesetzen oder die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik schreiben. Daneben gibt es auch noch andere Themen (Schulreform, Umweltpolitik usw.), doch für mich stand schon zu Beginn des Semesters fest, dass ich mich mit Sozialpolitik beschäftigen möchte. Nun muss ich mich mal ein wenig einlesen und mein genaues Thema finden. Das Exposé muss in drei Wochen stehen. Die Hausarbeit muss dann am 6. August abgegeben werden.

Ich habe außerdem vor etwa zwei Wochen bei der Uni nachgefragt, ob man die Abschlussarbeit auch zum Ende des jeweiligen Semesters abgegeben haben muss. Zum Glück muss man das nicht. Ich kann also nächstes Jahr im Januar meine letzte Prüfung ablegen (mündlich) und dann bis April/Mai an meiner Bachelor-Arbeit schreiben.

Da ich mich ja nach meinem BA-Abschluss in den Master Europäische Moderne: Geschichte und Literatur einschreiben möchte, muss ich erstmal meine Französisch-Kenntnisse auffrischen und auch etwas erweitern. Dazu habe ich an der AKAD den Kurs Französisch A2 belegt. Der MA-Studiengang setzt B2-Kenntnisse in der ersten und A2-Kenntnisse in der zweiten Fremdsprache voraus. B2-Kenntnisse in Englisch kann ich mit meinem Abi-Zeugnis (genauer: FHR-Zeugnis) nachweisen und die A2-Kenntnisse in Französisch werde ich wohl dann in einem halben Jahr mit meinem AKAD-Zeugnis belegen können. Dass die FernUni das AKAD-Zeugnis akzeptiert, habe ich bereits abgeklärt.

Was Neues…

Seit heute ist das Modulangebot für das WS 2012/13 online. Dieses spannende Ereignis möchte ich nutzen, um einen neuen Beitrag zu schreiben. „Spannend“ war es deshalb, weil ich im nächsten Semester die letzte Modulprüfung im Modul S4 ablegen möchte und dieses Modul im SS 2012 nicht  angeboten wurde. Zum Glück wird es nun zum WS wieder verfügbar sein. Mein Plan sieht vor, die mündliche Prüfung in S4 im Januar 2013 abzulegen und dann die Bachelor-Arbeit zu schreiben, so dass ich Ende April mit meinem Studium fertig wäre. Nicht mal mehr ein Jahr ist es bis dahin. Da wird man ein wenig wehmütig. Aber es geht ja weiter…

Nach dem BA-Studium werde ich wohl (sofern meine Durchschnittsnote <2,5 bleibt) den Master Europäische Moderne: Geschichte und Literatur anhängen. Ich möchte lieber ein wenig in die Breite studieren und werde deshalb wohl nicht den Governance-Master machen. Die Geschichtsmodule des Masters sehen durchweg ausgesprochen interessant aus (hier und da auch Politik) und auch mindestens zwei der vier angebotenen Literaturmodule sprechen mich sehr an.

Momentan sitze ich an den Vorbereitungen zu meiner Hausarbeit im Modul P3 (vormals 3.3 (Internationale Beziehungen)), die ich wohl zur Entwicklungspolitik schreiben werde. In Modul VP2 (vormals 3.1 (Politikfeldanalyse)) werden die möglichen Themen am 16. Juni bekannt gegeben. Da kann ich zur Zeit recht wenig für tun, außer mir ein paar Gedanken machen. Ich hoffe, dass ich in diesen Hausarbeiten auch wieder gute Noten einfahren kann. Es muss ja nicht unbedingt ne 1,0 sein, aber besser als 2,7 sollte es schon sein, damit mein Schnitt nicht leidet. Ich werde wie immer mein Bestes geben.

Bericht über Reakkreditierungsbegehung

Am 27. April 2012 fand die Begehung der Fernuniversität durch die Gutachter der Akkreditierungsagentur AQAS statt. Bei einer solchen Begehung überzeugen sich die Gutachter vom Konzept des Studiengangs, von den örtlichen Gegebenheiten usw. Bei einem positiven Urteil können auch in Zukunft die Studiengänge „BA Politik, Verwaltung und Soziologie“ sowie „MA Governance“ durchgeführt werden. Bei einem negativen Urteil könnten sich – soweit ich informiert bin – keine neuen Studierenden mehr einschreiben. Daneben gibt es noch die Zulassung eines Studiengangs unter Auflagen; da dies aber kein Exkurs über die (Re-)Akkreditierung an sich sein soll, verweise ich freundlich auf die Wikipedia…

Da ich von Frau Dr. de Nève zu dieser Begehung eingeladen wurde, war ich um 11:15 Uhr an der FernUni, um am Mittagessen teilzunehmen, das um 11:30 Uhr in der Mensa stattfinden sollte. Wir Studis waren zu sechst und wurden von Frau Dr. Renate Reiter aus dem Lehrgebiet Politikfeldanalyse sehr freundlich begrüßt. Nach wenigen Minuten kamen auch Frau Prof. Töller und Herr Prof. Holtkamp zu uns, begrüßten uns ebenso freundlich und fragten, ob wir „auf Kosten des Lehregebiets“ etwas essen wollten. Wir sollten uns dazu an Prof. Töller „ranhängen“, was wir auch alle taten. Der von mir zusammengestellte Salat schmeckte recht gut, auch wenn die Profs immer wieder mal betonten, dass das Mensaessen nicht der Knaller sei. Prof. Töller erzählte uns dann während des Essens ein wenig über den bisherigen Verlauf der Begehung. Die Gutachter seien sehr nett und offen für konstruktive Gespräche, würden sich allerdings mit der Form des Fernstudiums bisher wenig auskennen. (Herr Prof. Breitmeier setzt sich mit einigen seiner Kollegen an den Nebentisch) Prof. Holtkamp erzählt noch ein bisschen über die Prüfung von JVA-Insassen und die Zeit vergeht wie im Flug.

Die Profs verabschiedeten sich schließlich von uns und wir Studis machten uns auf den Weg zum Raum F09 (glaube ich zumindest), wo bereits die Gutachter saßen. Wir nahmen Platz und sie stellten sich vor: ein Prof. von der TU München, eine Professorin von der Uni Potsdam, ein Student der Uni Frankfurt, die Direktorin eines europäischen Instituts für „hab ich leider vergessen“ und ein weiterer Mann, der das Gespräch protokollierte. Das Gespräch dauerte etwa eineinhalb Stunden. Die Gutachter waren das ein ums andere Mal sehr überrascht, wie kreativ die Fernstudenten sein können (Texte aufnehmen und als MP3 ins Netz stellen etc.) und wie das Fernstudium generell funktioniert. Die Überraschung schien durchweg positiv zu sein.

Nach dem Gespräch wurde uns von Seiten der Uni noch Kuchen angeboten und schließlich gingen wir unseres Weges. Einige Tage nach der Begehung erhielten wir eine eMail von Prof. Töller; die Gutachter hätten in einem Abschlussgespräch einen positiven Abschluss des Reakkreditierungsverfahrens signalisiert. Wir sollten also damit rechnen können, dass der Fortbestand der Studiengänge für die nächsten Jahre gesichert es.

Es war sehr interessant, an dieser Begehung teilzunehmen und so viele Profs und weitere Mitarbeiter „meiner“ Uni auf einen Schlag live zu erleben. Offensichtlich scheint die FernUni nur solche Mitarbeiter einzustellen, die überdurchschnittlich freundlich sind, denn so etwas habe ich bisher selten erlebt. Hut ab!

Buch zu Citavi 3

Nach dem großen Erfolg meiner Citavi-3-Videoserie (Teil 1 hat ca. 9000 Klicks) habe ich mich dazu entschlossen, ein Buch mit dem Arbeitstitel „Citavi 3 fürs Studium“ zu schreiben. Ich plane einen Umfang von 150 bis 200 Seiten, so dass man Citavi 3 als Leser in recht kurzer Zeit für die eigene wissenschaftliche Arbeit anwenden kann. Inwiefern ich die Arbeit an dem Buch mit meinem Studium vereinbaren kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich habe bereits ein Buch von 160 Seiten Umfang in zwei Wochen niedergeschrieben, hatte damals aber auch sonst nichts zu tun. Diesmal wird es sicher einige Monate dauern. Ich werde auf diesem Blog von der Arbeit an dem Buch berichten.

Mit Ach und Krach…

Mittwoch, 20. März 2012: Mündliche Prüfung zum Modul 2.7!

FernUniIch machte mich mit dem Zug auf den Weg nach Hagen. Angekommen am Hagener Hauptbahnhof stieg ich in den Stadtbus um, der etwa 20 Minuten zur Haltestelle „FernUniversität“ benötigte. Es stiegen noch vier oder fünf andere Leute an derselben Haltestelle aus, offensichtlich auch StudentInnen.

Im Vergleich zu meinem ersten Besuch war diesmal richtig viel los auf dem Campus. Hier Studis, da Profs, dazu die ein oder anderen Bauarbeiter. Die neuen Gebäude für die KSW-Fakultät stehen, sind aber noch nicht komplett fertig und daher von einem formschönen Bauzaun umgeben. Auch am Verwaltungsgebäude hat sich einiges getan: Es erstrahlt schon fast in neuem Glanz und sieht nicht mehr so nach 70ern oder 8ern aus. Auch hier wird aber noch gearbeitet. Einige wagemutige Gerüstbauer sorgten für geschäftiges Treiben.

Wie dem auch sei… Um 13:45 Uhr ging ich ins Eugen-Schmalenbach-Gebäude und fand nach einem kurzen Treppenaufstieg das Büro von Prof. Holtkamp. An der Tür hing ein großes Schild mit der Aufschrift „Prüfung“. Ich wartete und um etwa 13:58 Uhr kam der Prof den Gang entlangmarschiert. Er holte sich noch einen Kaffee, holte den wissenschaftlichen Mitarbeiter (Beisitzer der Prüfung) und dann ging es los.

Ich sollte mein Thesenpapier aus meinem Rucksack holen und wir gingen die Thesen einzeln durch. Mir wurde relativ zügig klar, dass hier kein Blumentopf für mich zu gewinnen war. Als (sowieso recht ruhiger) Student die Argumente eines Profs zu widerlegen… wie sollte ich das anstellen. Dazu wies er noch darauf hin, dass der Autor der beiden Bücher, aus denen ich die meisten Thesen hatte, bei einer für meine Argumentation wichtigen Studie methodisch fragwürdig gearbeitet hatte. Das wusste ich nicht. Auch die Argumente, die Prof. Holtkamp zu meinen weiteren Thesen anbrachte, erschienen mir durchweg plausibel und nachvollziehbar. Ich hätte meine Thesen verteidigen müssen, aber irgendwie hat das nicht wirklich funktioniert.

Im Anschluss – es war etwa eine halbe Stunde vergangen – wurde ich noch zu den Kursen „Vereine“ und „Politik in Organisationen“ befragt. Das lief ziemlich glatt.

ESGUm 14:40 Uhr wurde ich hinausgebeten und etwa zwei Minuten später wieder herein. „Aus unserer Sicht ist die Prüfung nicht so gut verlaufen“, sagte Herr Prof. Holtkamp. Puh, war ich jetzt durchgefallen? Er fuhr fort: „Sie haben eine 3,7.“ Freude kam nicht wirklich auf, aber ich war doch erleichtert, dass ich bestanden hatte. Es wurde kritisiert, dass ich zu ruhig war, zu wenig gesagt hatte. Man konnte zwar merken, dass ich die Kurse gelernt und auch verstanden hatte, so der Prof, aber vor allem bei den Thesen hätte ich mehr sagen und mehr verteidigen müssen.

Alles in allem war die Prüfungssituation aber angenehm und die Prüfung fair. Man sollte aber schon eine große Portion Selbstvertrauen mitbringen (mehr als ich). Wenn man das tut, ist sicher auch eine 1,0 möglich.

Das Semester ist damit geschafft! Mein Schnitt (fürs gesamte Studium) liegt nun bei 2,1.